- Beschreibung
- Lehrplan
In diesem Kurs geht es um das richtige Fallen. Wir fangen mit einfachen Übungen an und steigern uns. Wichtig: Übernehmen Sie sich nicht; Sorgen Sie für eine weiche Unterlage.
Es sollte sich dabei mindestens um eine dicke Yogamatte (1,5 cm oder mehr) oder eine Turnermatte handeln. Sofern Sie über eine solche nicht verfügen, raten wir von der Durchführung ab.
Korrekturen des richtigen Fallens können online nicht durchgeführt werden.
Achten Sie daher vor der Ausführung gut auf die richtigen Details.
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1Einleitung
Nicht nur, aber gerade im Alter entstehen viele und nicht häufig schwere bis sogar tödliche Verletzungen durch Stürze.
Fallen ist aber auch im Alter kein Hexenwerk. Selbst wenn ein Sturz nicht immer 100% schmerz - und verletzungsfrei ausgeht, kann das richtige Fallen schlimme Folgen verhindern oder abmildern.
Eine Grundfitness ist eminent; die gute Nachricht dabei ist:
JEDE Art von Sport unterstützt dabei - ob Yoga, Gymnastik, Qui Gong oder was auch immer.
Fallschule ist kein für sich eigener "Block"; sie ergänzt viele Sportarten und kann großartig mit eingebunden werden.
Sport unterstützt die Fallschule und Fallschule unterstützt den Sport.
Los gehts!
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2Vorübungen
Der beste Sturz ist der, den wir verhindern können. Das kann durch Stärkung der Muskulatur erfolgen - auch im Alltag beim Kochen, an der Supermarktkasse oder beim Warten auf den Bus.
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3Kinder (und Betrunkene) fallen weich - warum eigentlich?
Fallschule ist kein Hexenwerk - Kinder fallen hunderte oder tausende male, wenn sie laufen lernen. Warum diese sich nicht verletzen, und was wir machen können, in dieser Lektion
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4Element 1: Richtiges Absetzen
Wir üben das Absetzen ohne Hände, um das Vertrauen in den "Fall" zu steigern - ganz sicher und ohne Verletzungsgefahr
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5Element 2: Angst vor der Höhe abtrainieren
Nutzen Sie das, was Sie haben - Ihr Bett und Ihr Sofa.
Sie verringern die Fallhöhe, stärken die Muskulatur und steigern das Vertrauen in den Fall. Und das ganz nebenei!
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6Element3 : Sicheres Aufkommen
In diesem Teil rollen wir uns locker über den Boden. So fügen wir nach und nach die Elemente sicher zusammen.
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7Sicheres Aufstehen
Ein alter Fliegerspruch sagt: "Runter kommen sie alle". Aber das Aufstehen ist oft das größere Problem - wenn man nicht wei0ß wie.
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8Zusammenfassung
Inhaltliche Zusammenfassung:
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9Bonus: Treppenstürze
Als Bonus zeigt Martin noch das Stürzen von der Treppe. Das sollten Sie aber keinesfalls selbst üben, wenn Sie noch nicht sicher sind. Treppenstürze dürfen und von Fortgeschrittenen und unter professioneller Anleitung in sicherer Umgebung geübt werden.
Gleichwohl hilft es im Notfall, die Bewegungmuster zu kennen und zu verstehen, um wenigestens halbwegs glimpflich davon zu kommen.
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11Richtig fallen zur Seite
Fallschule zur Seite
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12Richtig fallen nach hinten
Die Fallschule nach hinten ist wichtig, um uns vor Wirbelsäulenverletzungen zu schützen.
Anwendungsbeispiele:
- Fallen von einem steigenden Pferd oder Motorrad
- Ausrutschen auf dem nassen Fußboden
- Fahrradsturz am Hang bergauf
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13Richtig fallen nach vorne
Die Fallschule nach vorne kommt immer dann zum Einsatz, wenn wir einen Vorwärtsdrall haben und plötzlich bremsen, sei es, weil wir stolpern, weil uns beim Mountainbiken das Vorderrad blockiert, etc.
Wir haben noch also "Vorwärtsenergie" (oder, wie es Isaac Newton in seinem 1. Newtonschen Gesetz (Trägheitsgesetz) beschrieben hat:
"Ein in Bewegung befindlicher Körper bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit weiter, wenn keine äußeren Kräfte (z. B. eine Wand, Anmerkung) auf ihn einwirken"
Diese Bewegungsenergie müssen wir sicher abbauen - durch Abrollen
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14Die Sturzfallschule
Die Sturzfallschule ist die letzte Fallschule im Verbund.
Es handelt sich dabei um eine Fallschule nach vorne, wenn uns der "Drall" fehlt.
- wir "steigen "nicht über den Lenker ab"
Generell springen wir in einen Plank.
Dabei wird zwar die Energie auf relativ geringe Fläche (die Unterarmbeuge) verteilt; beim Fallen nach vorne ist das aber immer noch die bessere Alternative, als bäuchlings (wenngleich auch flächig) auf den Bauchraum zu fallen und ggf. Spritzen, Scherben, etc. einzurammen oder im Hundekot zu landen.
Sie ist nicht perfekt, aber sie bildet einen guten Kompromiss aus Fläche (zum Auffang der Energie) und Schutz des Oberkörpers vor Bodenkontakt.